Stiftung Furka-Bergstrecke



     
 

 

 

Auf Beschluss des Stiftungsrats wurde ein spezieller Gönnerfonds mit einem eigenen Reglement geschaffen. Dieser dient zur Mitfinanzierung der Instandsetzung und Instandhaltung der für den Betrieb der Dampfbahn notwendigen Bauten, Anlagen und Transportmittel. Damit wird der Erhalt der Dampfbahn über die Furka als historisches Kulturgut von nationaler Bedeutung gesichert und zugleich ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Regionen Goms und Ursern geleistet.

Gönnerin und Gönner der Dampfbahn Furka-Bergstrecke gemäss diesem Reglement ist, wer jährlich wiederkehrend einen namhaften Beitrag, mindestens aber CHF 2'000 in den Gönnerfonds spendet. Diese Beiträge können in der Steuererklärung als steuerfreie Spenden in Abzug gebracht werden.

Jedes Jahr werden die Gönnerinnen und Gönner zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen. Dabei sollen speziell die gegenseitigen Bindungen und Interessen gepflegt werden. Gegend, Brauchtum und Kultur sollen dabei einen grossen Stellenwert haben. Dabei wird die Stiftung über ihre Tätigkeit und die Verwendung der Mittel aus dem Gönnerfonds orientieren. Die Gönnerinnnen und Gönner werden in Gletsch und Realp (später in Oberwald) auf der Spendentafel aufgeführt.

Das Reglement des Gönnerclubs finden Sie hier.

 

3. Gönnerevent am 15. Mai 2011

 

Der 3. Gönnerevent der Stiftung Furka-Bergstrecke führte die Gäste nicht an die Furka, sondern auf eine ganz besondere Reise durch die westliche Schweiz. Walter Benz hatte anlässlich seines 70. Geburtstag eine Fahrt mit einem Dampfzug gesponsert. Der Zug wurde von der Mikado 141.R.1244 gezogen, die nach vielen Jahren der Revison wieder unterwegs war.

 

 

Am Morgen startete der Extrazug in Brugg, der Heimat der Mikado. Voll unter Dampf war sie bereit zur Abfahrt.

 

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Die E-Lok Ae 4/7 am Ende des Zuges wurde nur zur Stromversorgung der beiden Speisewagen benötigt. Nebst den 11 Personenwagen wurde sie von der Mikado gezogen.

Der Organisator der Fahrt, Walter Benz (rechts im Bild) schaut nach, ob alles bereit ist.

Auf dem Zuglaufschild waren die an der Fahrt beteiligten Vereine und die Fahrtstrecke aufgeführt.

Nach dem Zustieg weiterer Gäste  in Aarau und Olten war der Zug dann voll besetzt und unter den Mitreisenden wurden schnell nette Kontakte geknüpft. Diese wurden durch die mit Namen/Vornamen und dem Bild der Mikado bedruckten Umhängekarten erleichert.

Beim Halt in Herzogenbuchsee war es zum ersten Mal Zeit, die Lok mit Wasser zu versorgen. Zugleich war es die Möglichkeit für die vielen Fotografen, die Lok im Sonnenschein aufs Bild zu bannen.

Weiter ging die Fahrt auf der alten Hauptstrecke nach Fribourg. Auf den Steigungen (bis 12 ‰) konnte die Lok beweisen, was in ihr steckt.

Vom Bahnhof Fribourg führte Walter Benz die Gäste mit einem kleinen Fussmarsch zum Mittagsessen.

Direkt am Eingang auf die Terasse wurden die Teilnehmer mit einem Apero begrüsst.

Über die Rosenbeete der Gartenanlagen ergab sich ein herrlicher Rundblick in die Altstadt von Fribourg.

Beim Mittagessen im frisch renovierten Restaurant L'Aigle Noir mit seinen historischen Lokalitäten musste der Organisator und Geburtstagskind Walter Benz natürlich mit den Gästen anstossen. Das feine Menue und die schön gestaltete Speisekarte wurden von den Gästen sehr geschätzt.

Nach dem Essen blieb leider nur ganz kurz Zeit, die schöne Stadt zu erkunden, denn der Zug hatte noch eine große Strecke vor sich. Ein Grund, Fribourg wieder ein anderes Mal zu besuchen.

Mit Volldampf ging die Fahrt weiter Richtung Genfer See.

Da die Bahnstrecke hoch über dem See verläuft, bot sich für die Fahrgäste ein herrliches Panorama in die Rebberge und die kleinen Winzerdörfer.

Im Bahnhof von Lausanne musste dann ein kleiner Zwangshalt eingelegt werden, denn es gab eine Undichtigkeit an einer Ölleitung, die aber durch das Lokpersonal  mit Unterstützung der Feuerwehr und SBB-Fachleuten behoben werden konnte.

Auf dem weiteren Weg zeigte sich dann das Wetter leider nicht mehr so freundlich und beim erneuten Wasserfassen war der Himmel grau und mit Wolken verhangen.

Auf dem Heimweg über Biel und Grenchen neigte sich dann der Tag langsam dem Ende zu und bei der Ankunft in Brugg war es bereits Nacht. Damit ging eine eindrucksvolle Fahrt mit vielen Höhenpunkten zu Ende. An dieser Stelle nochmals ein herzliches "Dankeschön" an Walter Benz für diese herrliche Reise.

Wir freuen uns schon heute auf den Event im 2012!

 

 

2. Gönnerevent am 11. September 2010

 

Im Rahmen des 2. Gönnerevents der Stiftung Furka-Bergstrecke wurde die Dankestafel für Herrn Hansjörg Wyss am Bahnhof Gletsch feierlich enthüllt. Einen Bericht hierzu finden Sie auf der Seite "Aktuell".

 

 

Am Morgen trafen sich die eingeladenen Gönnerinnen und Gönner am Bahnhofbuffet Oberwald, um die Namensschilder in Empfang zu nehmen und  mit einem Kaffee den Ausflug zu beginnen.

 

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Eine erste Besichtigung führte zum Bahnübergang in Oberwald, wo bei der Einfahrt des Ausflugzuges die Funktionsweise der versenkbaren Zahnstange beobachtet werden konnte.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit dem Extrazug auf die Strecke nach Gletsch.

Auf der Fahrt konnte der Ausblick hinunter nach Oberwald und hinauf zu den Bergen genossen werden.

Nach der Durchfahrt des Kehrtunnels lag die Rotten und die Passstraße auf einmal weit unter der Bahnstrecke.

Im Bahnhof Gletsch angekommen wurde die Gönnertafel für Herrn Wyss enthüllt und anschließend ging es ins Hotel "Glacier du Rhone" zum Mittagessen.

Das gemeinsame Mittagessen bot genug Zeit für das gesellige Beisammensein und einen regen Austausch unter Furkafreunden.

Im Anschluss gab es für die Gönnerinnen und Gönner eine Führung durch Gletsch, wobei an den verschiedenen Punkten umfangreiche Erklärungen abgegeben wurden. Als Einstimmung auf diesem Rundgang gab es in der Kapelle neben dem Hotel Ausführungen zum Stand der Projekte und zu den anstehenden Aufgaben der Stiftung.

Der Nachmittag ging leider viel zu schnell vorbei und so war es Zeit, wieder zurück nach Oberwald zu fahren.

Am Bahnhof Oberwald war dann die Fahrt und damit der 2. Gönnerevent zu Ende. Auch wegen dem sonnigen Wetter war es sicher für alle Teilnehmer ein herrlicher Tag mit vielen Eindrücken von Gletsch und der neu eröffneten Strecke.

 

 

1. Gönnerevent am 29.August 2009
 

Der erste Gönnerevent der Stiftung Furka-Bergstrecke war kombiniert mit der offiziellen Grundsteinlegung für das neue Depot in Realp, welches durch die Stiftung finanziert wird. Einen Bericht hierzu finden Sie auf der Seite "Aktuell".
 

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Leider zeigte sich das Wetter an der Furka den Teilnehmern nicht von der besten Seite und so ging die Fahrt über das Steinstaffelviadukt hinauf zur Station Furka durch Nebel und Wolken.

Im Zelt an der Station Furka waren für alle Teilnehmer die Tische gedeckt und das Team der "Furka-Gastronomie" hatte ein schönes Mittags-Menue vorbereitet.

Peter Riedwyl als Organisator dieses Gönnerevents begrüsste die Gäste nochmals bei diesem gemütlichen Beisammensein auf der Furka und gab noch weitere Informationen zur Stiftung un ihren Projekten.

Während die Gäste bestens mit Essen, Getränken und Musik unterhalten wurden, gab es für die Zugmannschaft Arbeit. Drei Züge waren an diesem Nachmittag gleichzeitig an der Furka, so dass es ans Rangieren ging, um auf den nur zwei Gleisen den Zugverkehr abwickeln zu können. Leider verhinderte der Nebel den Fotografen, diese ungwöhnliche Situation richtig ins Bild zu bringen.

Auf dem Rückweg ins Tal lichtete sich der Nebel und so gab es noch ungewöhnlich viel Altschnee vom vergangenen Winter im Flussbett der Reuss zu sehen.

Im Bahnhof Realp wurden die Teilnehmer des Gönnerevents verabschiedet. Peter Riedwyl überreichte neben einer Urkunde ein Tüchlein für die Damen und eine kleine Lok gefüllt mit "Gummibärli" für die Herren.

 

14.06.2011