img1.gif

Stiftung Furka-Bergstrecke



     
 

 

 

Erweiterung Depot / Werkstätten Realp
Fremdaufwand CHF 1'920'000
 

Depot Realp

Intaktes Rollmaterial ist die Voraussetzung für einen reibungslosen und sichern Bahnbetrieb. Unterhalt sowie grössere Revisionsarbeiten müssen deshalb über das ganze Jahr, Sommer und Winter, möglich sein. Schon mit der heutigen Anzahl Triebfahrzeuge sind die Platzverhältnisse ungenügend. Dies führt zu unliebsamen Engpässen. Im weitern müssen Unterhaltsarbeiten an Schneeräumungsgeräten oft unter misslichen Wetter- bedingungen draussen getätigt werden. Eine Erweiterung des bestehenden Depots ist deshalb von äusserster Dringlichkeit

Das neue Depot soll folgenden Fahrzeugen Platz bieten:
Zwei Standplätze für die Revision von Dampflokomotiven, zwei Standplätze für dieselthermische Fahrzeuge und/oder Schnee- räumfahrzeuge sowie einen Standplatz für die Revision von Personen- und Dienstwagen. Die Baubewilligung wurde im Dezember 2008 erteilt. Baubeginn für den ersten Bauabschnitt war im Frühjahr 2009. Wir hoffen, die Erweiterung der Depots und dessen Einrichtung bis zum Jahr 2012 abschliessen zu können.

Bisher sind CHF 1'150'000 an zweckgebundenen Spenden eingegangen. Darin eingeschlossen sind CHF 98'000 aus Deutschland über die VFB-Sektion Rhein-Main sowie die CHF 100'000 des Kantons Uri. Die Schweizer Berghilfe hat für das Projekt einen Zuschuss von CHF 500'000 bewilligt.

Mit verschiedenen Aktionen sollen weitere Mittel beschafft werden.

 

 

Dampflokomotiven
Fremdaufwand CHF 1'900'000
 

Dampflok HG 4/4

Der angestrebte Mehrfahrtenbetrieb Realp – Oberwald bedingt zusätzliche Traktionsfahrzeuge. Mit den zwei in den Werkstätten von Chur eingestellten und noch aufzuarbeitenden Vietnam-Veteranen HG 4/4 kann die Zahl der Lokomotiven auf sechs erhöht werden. Damit soll die ganze Baureihe nostalgischer Lokomotiven (HG 2/3, HG 3/4, HG 4/4) wieder auf der Bergstrecke zur Freude vieler begeisterter Bahnfreunde eingesetzt werden können.

Für die Wiederaufarbeitung der in Chur stationierten HG 4/4 sammelt der in enger Partnerschaft zur Stiftung stehende 1000er Club Mittel, die über ein spezielles Konto der Stiftung Furka-Bergstrecke laufen. Bisher sind durch den 1000er Club CHF 283.000 und CHF 350'000 an zweckgebunden Spenden eingegangen. Die beiden Loks wurden zerlegt und es laufen die Arbeiten für die Instandstellung von vorerst einer Lokomotive.

Die Firma Stadler Rail hilft uns grosszügig mit technischer Unterstützung und der Wiederherstellung von wichtigen Ersatzteilen.

 

 

Abfahrtbereiter Dampfzug im Bahnhof Realp

Bei den Dampfloks, die den heutigen Betrieb ermöglichen, stehen zum Teil grössere Unterhaltsarbeiten (z.B. Kesselrevisionen) an. Mit diesen Instandstellungs-  und Revisionsarbeiten ist ein bedeutender Bedarf an finanziellen Mitteln sowie Freiwilligenarbeit verbunden.

Zur Sicherung dieses technischen Kulturgutes wurden die Lokomotiven durch die Stiftung von der DFB AG zu einem Preis von CHF 350'000 erworben. Darin enthalten sind auch die Vorleistungen, welche die DFB AG bereits für die Wieder- aufarbeitung getätigt hat.

 

 

Wiederaufbau Strecke Gletsch - Oberwald
Fremdaufwand CHF 3'700'000
 

Als letztes Teilstück der Bergstrecke muss die ca. 5 km lange Strecke von Gletsch nach Oberwald wieder in Betrieb genommen werden. Neben der kompletten Erneuerung des Gleises müssen der Kehrtunnel und die Viadukte saniert werden. Einen erheblichen Aufwand wird auch die Einfahrt in den Bahnhof Oberwald verursachen.

Mit der grosszügigen Spende des Gönners Hansjörg Wyss von CHF 3'700'000 ist der Wiederaufbau der Strecke Gletsch-Oberwald vollständig finanziert.

Im Jahr 2010 wird es möglich sein, Oberwald wieder auf den Schienen zu erreichen.

 

 

Infrastruktur Gletsch
Fremdaufwand CHF 370'000
 

Remise Gletsch

Gletsch wird nach der Erschliessung von Oberwald jeweils in der Sommerperiode zum zweiten Stützpunkt der Dampfbahn werden. Die bestehende Remise muss baulich angepasst und die Infrastruktur dementsprechend ergänzt werden.

 

 

Bahnhof Gletsch mit Blauem Haus

Obwohl zur Zeit noch kein definitives Nutzungskonzept für das im Besitz der DFB AG befindliche "Blaue Haus“ besteht, sind Sanierungsarbeiten auszuführen, um das Haus vor weitern wetterbedingten Einflüssen zu schützen. Zudem soll das Haus als Unterkunft für unsere Fronis hergerichtet werden; dazu gehört insbesondere auch die Verbesserung der zur Zeit ungenügenden hygienischen Verhältnisse.

 

 

Laufende Streckenerneuerung
Fremdaufwand CHF 600'000
 

Sanierung Stützmauer

Der Unterhalt des Oberbaus und die Erneuerungen von abgenutzten Schienen und Zahnstangen sind nach wie vor wichtig für einen unfallfreien Fahrbetrieb. Dazu kommen der Bau von Stützmauern an rutschgefährdeten Hängen, Unterhalt von Brückenpfeilern, Ausbesserungen in den Tunnels, Not- beleuchtung im Scheiteltunnel, um nur einige wenige der vielen zusätzlichen Aufwendungen unserer Bauabteilung zu nennen.

 

 

Neubau Bahnhof Realp
Maßnahme ist abgeschlossen
 

Neubau Stationsgebäude Realp, Aufnahme vom 23.06.2007

Das zusammengewürfelte Containerdörfchen am Bahnhof Realp wirkte nicht gerade einladend auf unsere Fahrgäste. Mit dem zweckgebundenen Beitrag der Albert Koechlin Stiftung, Luzern, von CHF 50'000 war es möglich, schon im Jahre 2005 den Grundstein für einen neuen, attraktiven Bahnhof zu setzen. Neben Schalter- und Warteraum für unsere Fahrgäste wurden auch der Souvenirladen, die Fahrdienst-Leitstelle, sowie das Büro des Betriebsleiters integriert. Die sanitären Anlagen wurden den heutigen Anforderungen angepasst. (Projektbeschreibung im pdf-Format)

Der Bahnhof wurde im Rahmen der Festtage am 23. und 24. Juni 2007 offiziell eingeweiht.

 

 

28.03.2010